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Wie sieht das perfekte Katzentraining aus?

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Die perfekte Trainingseinheit

Wie Du Dein Training gestaltest liegt in Deinen Händen. Dennoch möchte ich Dir ein paar Tipps und Tricks zeigen, wie eine „perfektes“ Trainingseinheit aussehen kann. Ich möchte hier auch nochmals darauf hinweisen, dass ausschließlich positiv mit den Tier gearbeitet wird.
Auf körperliche und mentale Strafe, Schlagen, Schieben, Schreien oder andere gewaltvolle Tätigkeiten muss verzichtet werden.

Kenne und liebe die Eigenheiten deiner Katze.

Bevor Du mit Deiner Katze trainierst, solltest Du Deinen Stubentiger echt gut kennen. Mache nichts, was Deiner Katze nicht gefallen könnte. Baue die Fähigkeiten Deiner Katze aus. Schlägt Deine Katze gerne Gegenstände vom Tisch?
Dann liegst Du mit Pfotentricks, wie „Pfote geben“, „High Five“ oder andere Übungen sicher nicht falsch. Springt Deine Katze gerne über Alles und Jedem? Dann kannst Du sicher vieles aus dem Hundeagility in Deinem Training einbauen. Mache Dein Training für Deine Katze passend. Das Besondere an Katzen ist unter Anderem ihre Individualität. Deshalb solltest Du nicht jeden Trick, den du von anderen Trickkatzen siehst, ganz, ganz, ganz genau nachüben. Viele Katzen machen ihre Versionen von bestimmten Tricks so außergewöhnlich cool. Akzeptiere es, wenn Deine Katze bestimmte Übungen komplett anders ausführen oder anders lernen will.

Deine Katze bestimmt immer das Tempo.

Du musst dich voll und ganz auf Deine Katze einlassen und demnach auch Euer Training gestalten. Das Training ist von Deiner Katze abhängig. So auch die Dauer der einzelnen Trainingseinheiten. Deine Katze muss erst lernen sich länger konzentrieren zu können. Viele Katzen haben eine Aufmerksamkeitsspanne von 20 Sekunden. Am Anfang solltest Du folglich kurz trainieren. So überforderst Du Deine Katze auch nicht so schnell. Nimm dir daher vor, immer nur 10-15 Leckerlis in einer Einheit zu verfüttern. Wenn ihr schon ein paar Monate trickst, kannst Du die Dauer langsam steigern, je nach dem wie es Deiner Katze gefällt.

Schätze die Zeit mit deiner Katze.

Wie Du vielleicht schon mal bei Deiner Katze gemerkt hat, reagiert sie sehr stark auf Gefühle und Emotionen. Trainiere deshalb immer nur dann, wenn du nicht unter Zeitdruck stehst oder nur halbherzig dabei bist. Es soll schließlich euch Beiden Spaß machen, und Deine Katze wird sehr schnell die Lust verlieren, wenn Du nicht zu 100% dabei bist. Manchmal ist es hilfreich, wenn man vor dem Training 3-Mal tief ein- und wieder ausatmet. Stelle dich auf das Training ein. Am besten ist, wenn du während der Trainingseinheit ehrlich lächelst. Auch wenn es schwierig sein mag, da man sich so sehr auf die Katze konzentriert, lohnt es sich. Denn so vermittelst Du Deiner Katze wie viel Spaß es Dir macht mit ihr gemeinsam Zeit zu verbringen. Spreche Wortsignale oder Lob immer sehr ruhig aus. Auch wenn Du es vielleicht fälschlicherweise aus dem Hundetraining anders kennst, solltest du jedes Wort, dass Du mit Deiner Katze sprichst, weich aussprechen.

Spaß führt zum Erfolg.

Es muss nicht jede Übung perfekt sein. Das Wichtigste ist, dass ihr Spaß habt und Du etwas mit Deiner Katze machst. Es gibt kein besser oder schlechter. Es gibt nur leiwande Trickkatzen, denen eine tolle Möglichkeit geboten wird Zeit mit ihrer/m Besitzer/in zu verbringen. Mache dir deshalb keinen Druck und stelle Dir auf keinen Fall zu hohe Ansprüche. Der Weg ist das Ziel. Das macht nur unzufrieden, und Deine Katze wird keine Lust mehr haben mit Dir zu tricksen. Du solltest immer im Hinterkopf haben, dass Du das für Deine Katze und Dich machst und nicht um irgendjemanden Etwas zu beweisen. Hab‘ einfach Spaß und verbringe Zeit mit deiner Katze!

Zusammenfassend heißt das also:
  • Positiv, positiv, positiv sein!
  • Immer innerlich ruhig bleiben
  • Lächeln bitte nicht vergessen 😉
  • Baue die Fähigkeiten Deiner Katze aus
  • Wandle Tricks so um, dass diese für Deine Katze passen
  • Deine Katze bestimmt das Tempo
  • Sehr kurze Trainingseinheiten
  • Stelle dir nicht zu hohe Ansprüche
  • Jede Trickkatze ist besonders!

Viel Spaß & always keep it pawsitive! 🙂