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Der Leinengang mit der Katze: Alles was du wissen musst

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Spazieren mit der Katze

Momentan ist eines total beliebt in der Katzenwelt: Das Spazierengehen mit der eigenen Katze. Auch ich gehe schon seit Jahren mit meinen Katzen spazieren. Deshalb möchte ich dir meine Tipps geben, damit beim gemeinsamen Ausgang alles gut geht.

Warum überhaupt?

Ein Spaziergang macht total viel Spaß, nicht nur für deine Katze, sondern auch für dich! Es ist eine tolle Möglichkeit dem monotonen Alltag zu entkommen und Abwechslung in das Leben des Tigers zu bringen. Deine Katze wird selbstbewusster, selbstsicherer und ausgeglichener durch eure gemeinsamen Abenteuer. Wichtig ist aber, dass deine Katze Spaß hat. Denn nicht jede Katze genießt den Leinengang, sei deshalb bitte kein/e Egoist/in und akzeptiere es, wenn deine Katze keine Lust darauf hat.

Vorab solltest du dir also gut überlegen, warum du überhaupt mit deiner Katze raus möchtest. Will man nur zu diesem hochkommenden Trend gehören, um süße Fotos auf Instagram&Co hochladen zu können? Oder hat man das Gefühl, dass der Katze etwas fehlt? Wird dein Stubentiger das kleine Abenteuer genießen? Das sind alles Fragen, die man sich vor dem Leinengang mit der Katze stellen sollte.


 Ein paar Tipps und Tricks für das gemeinsame Abenteuer

Kenne deine Katze sehr gut

Bevor du mit deiner Katze an der Leine nach draußen gehst, solltest du sie gut kennen. Du solltest wissen, wovor deine Katze Angst hat, zu welcher Tageszeit sie am aktivsten ist, und sie gut kennen und einschätzen können. Kenne ihre eigene individuelle Körpersprache! Nicht jede Katze erfreut sich über einen Spaziergang.

Chippe und registriere deine Katze vor dem ersten Ausflug

Es mag übertrieben klingen, aber das Chippen und Registrieren von deinem Liebling ist sehr wichtig. Stell dir vor, dass du deine Katze – aus welchen Grund auch immer – während eines Spazierganges abhanden kommt. Wenn deine Katze anschließend von Fremden gefunden und in eine Tierarztpraxis gebracht wird, sucht der Tierarzt routinemäßig nach einem Chip mit einem Chiplesegerät. So kannst du als Besitzer schneller ausfindig gemacht werden und ersparst deinem Stubentiger mehr Stress. Es ist daher von großer Bedeutung, dass du deine Katze nicht nur Chippen lässt, sondern sie auch  bei Tasso/Animaldata/usw. registrierst. Nur dann macht das Chippen wirklich Sinn. Und nein, mit dem Chip kannst du deine Katze nicht über GPS finden oder orten.

Ist deine Katze gesund?

Suche am besten vor eurem gemeinsamen Abenteuer deinen Tierarzt auf, um zu checken, ob deine Katze vollkommen gesund ist. Deine Katze sollte zudem auch die Grundimmunisierung der üblichen Impfungen haben. Nach jedem Ausflug solltest du deine Katze auf Verletzungen und Zecken/Flöhe/Milben/Würmer untersuchen. Es ist nicht gerade unwahrscheinlich, dass deine Katze den ein oder anderen Zeck mit nach Hause bringt. Auch wenn deine Katze eine Wohnungskatze ist, die nur eine oder zwei Stunde(n) in der Woche mit dir auf Reise geht, solltest du sie auf alle Fälle – wenn sie es noch nicht ist – kastrieren lassen. Ich möchte hier auf das Kastrationsgesetzt in Österreich hinweisen!

Der Katzenschreck: Die Transportbox

Du willst mit deiner Katze an einem ruhigeren Ort fahren, weil du mitten in der Stadt wohnst? Dann muss du deine Katze sicher transportieren können. Aber nicht nur deswegen ist das Transportboxtraining so sinnvoll. Deine Katze soll sich einfach sicher fühlen in der Box und auf Reisen. Doch welche Box sollte ich verwenden? Da ich nicht viel auf Plastik setze und mir Plastikboxen einfach zu umständlich sind, habe ich eine Transportbox aus Stoff. Auch Katzenrucksäcke aus Stoff, die ausreichende Belüftungsmöglichkeiten haben kann ich empfehlen. Hier muss jedoch sehr stark auf die Qualität und die Verarbeitung geachtet werden, gerade im Sommer spielen gut belüftete Transportmöglichkeiten eine große Rolle. Überlege sehr sorgfältig, was du kaufst und sei dir zu 100% sicher, dass deine Katze geschützt ist und genügend Luft bekommt. Da viele Katzen die Transportbox mit dem Tierarzt verbinden, wirst du viel Zeit, Geduld und vor allem Liebe in das Training investieren müssen. Vermittle deiner Katze, dass die Transportbox ein sicherer Ort ist, vor dem sie keine Angst haben muss. Hier ist das Clickertraining eine große Hilfe. Weiters musst du im Auto darauf achten, dass deine Katze gut in der Transportbox gesichert ist.

Hört deine Katze auf den Namen?

Ein gut funktionierender Rückruf ist das A und O während des Spazierganges. Deine Katze muss (und soll auch nicht 😉 ) wie eine Klette an dir kleben, aber sie sollte verlässlich zu dir kommen, wenn du sie rufst. Es kann so schnell passieren, dass du deine Katze für ein paar Sekunden aus den Augen verlierst. Als Beispiel: Ihr seid bei einer Wiese, das Gras ist total wild gewachsen, du hast deine Katze an der Schleppleine. Du machst ein Foto von der schönen Kulisse, der Sonnenuntergang ist ja auch total beeindruckend. Du drehst dich um und zack! Die Katze ist in der Wiese verschwunden.  Hier ist dann ein Rückruf, aber auch ein Zurück-Miauen sehr hilfreich und praktisch! Das Kommen und Miauen auf Signal kann man mit Hilfe des Clickertrainings präzise lehren! Klicke dich dafür am Besten in der Rubrik Katzentraining durch!


Wenn du die bereits erwähnten Punkte erfüllt hast, kann es doch schon los gehen! Oder etwa nicht? Nein. Bevor es wirklich los geht, solltest du dir noch Folgendes überlegen:

Das richtige Geschirr finden

Viele KatzebesitzerInnen scheitern bei der Suche nach dem passenden Geschirr. Eine Weste? Ein H- oder Y- Geschirr, oder doch ein individuell angefertigtes Sicherheitsgeschirr? Die Auswahl ist groß und somit greift man auch schnell zum Falschem. Sicherheit und das Wohl der Katze steht immer an erster Stelle. Da Katzen Fluchttiere sind und demnach bei Gefahr einfach losrennen oder ein paar Schritte zurückgehen, wenn sie sich bedrängt fühlen, muss das Geschirr gut sitzen und die Katze darf auf keinen Fall durchschlüpfen. Im schlimmsten Fall versteigt sich deine Katze im Geschirr und verletzt sich, wenn es nicht gut sitzt. Ich kann dir empfehlen, dass du mehrer sichere Geschirre kaufst, dir viele Rezensionen darüber durchliest und dir dann deine eigene Meinung über die jeweiligen Geschirre bildest. Nicht zu vergessen, dass deine Katze ein großes Mitspracherecht bei der Wahl des Geschirres hat. Denn deine Katze muss sich im gewählten Geschirr wohlfühlen. Es darf sie nirgends einschneiden und muss gut passen. Ziehe das Geschirr nicht zu eng und nicht zu lose zu. Prüfe, ob du problemlos 1-2 Finger zwischen dem Geschirr und der Haut/dem Hals deines Tigers platzieren kannst. Und bitte keine Halsbänder verwenden!

Und die passende Leine dazu…

Einfacher als ein Geschirr ist es eine passende Leine zu finden. Ich nehme immer 2 verschiedene Leinen pro Katze mit. Eine kurze 1,5m lange Leine und eine Schleppleine. Natürlich kann man auch eine Flexi-Leine verwenden, wenn man damit gut zurecht kommt. Die Leine sollte auf jeden Fall leicht, also nicht zu dick sein. Denn dieses zusätzliche Gewicht ist für Katzen oft unangenehm. Zudem sollte der Karabiner nicht zu groß und dadurch schwer sein. Am Anfang und besonders in städtischen Gebieten solltest du immer eine kurze Leine verwenden. Bei einer Schleppleine besteht die Gefahr, dass sie sich verknotet oder irgendwo hängen bliebt, deshalb musst du noch besser auf deine Umgebung und deine Katze aufpassen. Bitte verwende keine Gummi-Leinen, die sind zwar meistens in so einem „Geschirr-Set für Katzen“ dabei, doch die Verletzungsgefahr ist meiner Meinung zu hoch.

Wie gewöhne ich meine Katze ans Geschirr?

Wenn du das passende Geschirr gefunden hast, das kann Wochen oder Monate dauern, dann kannst du deine Katze auf das Geschirr gewöhnen. Folgende Art ist die nachhaltigste Möglichkeit, um deine Katze an das Geschirr anzugewöhnen:

  1.  Es wird viel Zeit ins Training investiert, damit sich seine Katze wohl fühlt im Geschirr. Das Tempo gibt bei dieser Variante immer die Katze vor! Durch positive Verstärkung (+Clickertraining) wird schrittweise vorgegangen. das Geschirr wird zuerst mehrere Male neben den Napf gelegt, während die Katze frisst. Dann wird die Katze mit dem Geschirr langsam berührt, das wird positiv belohnt. Das heißt jeder kleine Schritt wird positiv mit einem Leckerli (und dem Clicker) verstärkt. Es wird zunächst jede Berührung verstärkt, im nächsten Schritt wird das Geschirr lose auf den Rücken der Katze gelegt, dann um den Hals der Katze, usw. Bis die Katze das Geschirr vollständig trägt. Natürlich wird jedes Mal ausgiebig belohnt und gelobt. Zusätzlich übt man auch das Gehen an der Leine zuerst indoor. Ich möchte darauf hinweisen, dass man nun vielleicht denkt, dass das alles so schnell geht. Nein. Das wird nicht bei jeder Katze funktionieren und es wird vermutlich auch nicht schnell funktionieren. Dieses Training braucht Zeit und Planung. Du musst die Schritte viel kleiner gliedern, bis sich deine Katze wohl fühlt. Diese Gewöhnung kann Monate dauern. Ich habe es zwar schon zuvor erwähnt, aber es ist mir einfach so wichtig: Deine Katze gibt das Tempo vor. Du darfst ihr auf keinen Fall irgendetwas aufzwingen.

Natürlich kann es vorkommen, dass sich die Katze zu Boden fallen lässt, erstarrt oder duckend geht. Das sind normale Verhaltensweisen, da der leichte Druck an den Schultern und dem Rücken ungewohnt ist. Lass deiner Katze genügend Zeit und lobe sie viel. Du kannst sie auch mit Futter, deiner freundlichen Stimme oder mit einem Spielzeug (z.B. mit einer Schnur/Katzenangel – immer nur unter deiner Aufsicht) ablenken. Deine Katze wird schnell merken, dass das Geschirr nichts Schlechtes, sondern etwas Tolles und Aufregendes ist. Und sobald deine Katze mehrmals draußen war und den Garten oder das Feld erkunden durfte, wird sie das Geschirr wertschätzen ;-). Mein Kater Cass ist total gutmütig, da konnte ich ihm einfach das Geschirr anlegen und losgehen. Bei Alexis musste ich wochenlang, wenn nicht sogar Monate lang trainieren, damit sie sich wohl fühlt. Bei ihr war auch die Frage nach dem richtigen Geschirr wichtig und langwierig. Du musst dir eben im Klarem sein, dass das nicht von heute auf morgen funktioniert.

Training ist wichtig. Training schweißt zusammen. Trainiere also überlegt und ausschließlich positiv mit deiner Katze.


Jetzt kann es losgehen!

Nun stellen sich noch die Fragen, wann, wo und wie? Wie präventiere ich das Kratzen an der Tür? Worauf muss ich aufpassen während des Spazierganges?

Die richtige Umgebung finden

Am Anfang solltest du nicht weit entfernt von deinem zu Hause weggehen. Wenn du einen kleinen Balkon oder Garten hast, wo deine Katze nicht oft war, kannst du dort euer Abenteuer beginnen. Du solltest eher auf einer Wiese spazieren gehen. Achte darauf, wo du gehst. Am Boden sind oft kleine Glassplitter oder spitze Steine, wo sich deine Katze verletzen kann. Du solltest auch wissen, welche Pflanzen giftig sind und welche nicht. Wenn du neben einem Feld gehst, ob dieses mit Chemiezeugs besprüht worden ist oder nicht. Wichtig ist auch zu wissen, ob in deiner Nähe Giftköder ausgelegt wurden. Du musst also ziemlich up-to-date sein und deine Umgebung vor deiner Katze erkunden.

Wann sollte ich mit meiner Katze spazieren gehen?

Am besten du gehst entweder erst spät nachts oder ganz für am Morgen mit deiner Katze spazieren. Denn um diese Zeiten ist es am ruhigsten und es ist am wenigsten los. Deine Katze kann sich so besser an den Leinengang gewöhnen. Zu diesen Zeiten werdet ihr hoffentlich auch keine vermeintlichen Gefahren, also keine lauten LKWs, PKWs, Züge, Traktoren, Radfahrer, Hunde, etc. antreffen. Dadurch kann die Katze wenig Negatives vermerken und sich an der frischen Luft, dem Gras unter den Pfoten, und den vielen interessanten Gerüchen erfreuen. Der früh oder spät angesetzte Ausflug hat zusätzlich den Vorteil, dass es im Sommer noch oder schon kühl ist und sich auch der Boden abkühlt. Generell ist es empfehlenswert im Frühling bei gutem Wetter mit den Spaziergängen zu beginnen, denn viele Katzen hassen die Kälte, das trübe Wetter und den Schnee. Deine Katze soll (logischerweise) ganz viele positive Erlebnisse von dem Spaziergang mitnehmen und so wenig Negatives wie möglich erfahren.

Wie gehe ich spazieren?

Du darfst dir das nicht so vorstellen wie bei dem Hund. Deine Katze gibt das Tempo vor und deine Katze entscheidet meistens auch wohin die Reise geht. Natürlich sollte einem bewusst sein, dass die Katze nicht mitten auf der Landstraße gehen sollte, du musst also immer auf eure Sicherheit achten. Streichle deine Katze immer wieder und knie dich zu ihr runter, damit sie sich sicherer und geborgen fühlt. Nimm ein paar Leckerlis für deine Katze mit und sei nicht irritiert, wenn deine Katze keine Belohnung annimmt. Das ist ganz normal, denn Katzen nehmen gewöhnlich keine Nahrung in unbekannten Situationen auf. Das legt sich aber meistens nach ein paar Ausflügen. Biete es deiner Katze dennoch immer wieder an! 🙂

Wie lange gehe ich mit meiner Katze spazieren?

Wie lange du mit deiner Katze spazieren gehst, hängt ganz von deiner Katze ab. Deshalb sollest du deine Katze auch gut kennen, um etwaige Stress- oder Überforderungsanzeichen erkennen zu können. Am Anfang solltest du max. 15 Minuten mit deiner Katze raus gehen. Auf keinen Fall zu lange, aber auch nicht zu kurz, du solltest deiner Katze nämlich auch Zeit lassen die neue Umgebung und Situation auf sich wirken zu lassen.

Mit beiden Katzen oder nur mit einer Katze spazieren gehen?

Schwierige Frage, da es hier auch total auf die Charaktere deiner Katzen ankommt. Alleine würde ich am Anfang nur mit einer Katze rausgehen, damit du dich auf diese Katze konzentrieren und ihr ausreichend Aufmerksamkeit schenken kannst. Ich würde nur mit allen Katzen rausgehen, wenn eine weitere Person dabei ist, die deine Katzen gut lesen kann (also die Körpersprachen deiner Katzen kennt). Sonst würde ich erst mit beiden oder mehrer Katzen rausgehen, wenn sie das Spazieren gehen schon gut kennen, sie sich an dir und den anderen Katzen orientieren und auf ihren Namen hören. Ich kann aus eigenen Erfahrungen sagen, dass man doch leicht mit zwei Katzen überfordert ist, gerade wenn man so eine selbstbewusste Katze wie ich hat (Alexis), die einfach das macht, was sie will haha ;-).

 

Hilfe! Was ist wenn meine Katze an der Tür kratzt, weil sie raus will?

Das passiert nur in den Fällen, wenn man zu regelmässig rausgeht und die Katze alleine rausgeht. Das klingt jetzt im ersten Moment verwirrend, ich weiß. Ich meine damit, dass sich Katzen sehr gut merken, wie oft man rausgeht und zu welchen Uhrzeiten. Damit die Katze den Spaziergang um eine bestimmte Uhrzeit nicht einfordert, sollte man eben so unregelmässig wie möglich rausgehen. Am Anfang eher zu den genannten Zeiten, jedoch ohne erkennbares Muster. Einmal am Morgen, dann 4x Abend, dann 3x Morgen, 7x Abend, usw. Deine Katze soll sich auch nicht an eine bestimmte Uhrzeit gewöhnen. Viele machen den Fehler, dass sie zum Beispiel um Punkt 22:00 rausgehen. Das merkt sich natürlich die Katze und wird dann auch um 22:00 spazieren gehen wollen. Man sollte sich auch überlegen, an welchen Tagen man rausgeht. Zum Beispiel einmal 3 Tage hintereinander rausgehen, dann 2 Wochen gar nicht, dann jeden zweiten Tag, usw. Deine Katze soll kein Muster erkennen. Auch wenn deine Katze kein Muster erkennen soll, heißt das nicht, dass du sie dann zwingen sollst. Deine Katze entscheidet immer noch selbst, ob es ihr gefällt oder nicht. Wecke deine Katze auch nicht aus ihrem tiefen Schönheitsschlaf auf, um mit ihr spazieren zu gehen. Du musst dich eben trotzdem an deine Katze orientieren.

Wir haben ein „Signal“ eingeführt, nein eigentlich war das einfache klassische Konditionierung haha. Cassiel hat gelernt, dass das Klappern der Leine, bedeutet, dass es gleich los geht. Dann springt er auf die Sitzkommode und steht erstmal still da, bis ich ihm das Geschirr anlege. Und dann gehts auch schon ab nach draussen 🙂

Den Fehler, denn ferner einige KatzenbesitzerInnen unwissend machen ist, dass sie die Katze alleine nach draussen laufen lassen. Dadurch wirkt es für die Katze selbsverständlich alleine rausgehen zu dürfen und zu können. Daher solltest du immer mit deiner Katze an der Leine gemeinsam rausgehen. Übrigens ist es am Anfang ganz normal, wenn deine Katze vor dem Fenster sitzt und hinaus-miaut. Das legt sich aber nach ein paar Tagen, wichtig ist, dass du sie nicht bestätigst, in dem du ihr durch Zureden Aufmerksamkeit schenkst. Wenn du deine gekippte Fenster noch nicht gesichert hast, musst du das spätestens jetzt tun. Denn deine Katze weiß nach mehreren Abenteuern, dass es draussen ganz leiwand („cool“ für meine deutschen Freunde ;-)) ist und sonst kommt es zu Verletzungen, die tödlich ausgehen können (Kippfenstersyndrom!).

Wie du siehst, sind es viele Dinge, die auf dich zukommen noch bevor du mit deiner Katze rausgehst. Aber es lohnt sich meiner Meinung nach sehr, denn die gemeinsame Zeit stärkt die Beziehung und das Vertrauen ungemein.

Wichtig: Du hast die Verantwortung für deine Katze und du musst sicherstellen, dass deine Katze nie in Gefahr ist! Du musst wissen, wann es genug für deine Katze ist. Nicht jede Katze will rausgehen und sie muss es auch nicht.

 

 

Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen! Gehst du mit deiner Katze raus? Seit wann gehst du mit deiner Katze spazieren? Hat dir der Beitrag geholfen? Lass es uns doch in einem Kommentar wissen 🙂

fun training&always keep it pawsitive,

Anika, Alexis und Cass =^..^=