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Trick: Platz

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Wie bringe ich meiner Katze „Platz“ bei?

Nach einer Woche Pause geht es mit dem kleinen „trick for treaty“- Projekt weiter. Und dieses Mal mit einem Trick, denn sich viele auf Instagram gewünscht haben. Und zwar der Trick „Platz“. Ich möchte dir die Variante des „Sphinx“ Platzes zeigen, da dies die Grundlage für alle anderen und weiterführenden Arten des Platzes ist. #thinkpawsitive

Vorab: Ihr habt sicher schon bemerkt, dass ich im Training sehr gerne Targets einsetze, da diese das Training vereinfachen. Auch bei diesem Trick ist die Übung Nasentarget Voraussetzung. Der Trick „Sitz“ ist auch vom Vorteil. 

Schritt 1:

Setze dich vor deine Katze und frische die Übung Nasentarget auf. Anschließend gibst du deiner Katze das Signal für „Sitzen“. Alternativ kannst du deine Trickkatze auch mit einem Nasentarget oder Leckerchen in die Position locken. 

Schritt 2:

Sobald deine Katze vor dir sitzt, kannst du das Nasentarget leicht schräg zum Boden hinführen. Alternativ kannst du auch ein Leckerchen zum Locken nehmen, was aber aus meiner Erfahrung nicht so gut funktioniert. Ziel ist es bei diesem Schritt, dass sich deine Katze leicht hinkauert, ohne ihre Vorderpfoten auszustrecken. Diese Teilübung solltest du oft in kurzen Trainingseinheiten üben, um eine mögliche Überforderung zu entgehen. Dieser Schritt kann auch einige Zeit in Anspruch nehmen, da es keine leichte Aufgabe ist. Gestalte dein Training daher immer kurz!

Tipp: Einige Katzen wollen sich nicht hinlegen, wenn der Untergrund zu hart ist. Du solltest daher diese Übung auf einen weicheren Untergrund, wie zum Beispiel auf einem Teppich üben. Achte gerade bei deiner älteren Katze auf die Körpersprache. Denn wenn diese zögert, kann das Schmerzen bedeuten. In diesem Fall ist ein anderer Trick zum Einstudieren für deine Katze sinnvol 

Schritt 3:

Nachdem deine Ihre Katze in die „Hocke“ locken lässt, kannst du die Anforderungen langsam steigern. Es ist von großer Bedeutung, dass du dein Training kleinschrittig und positiv gestaltest. Denn dieser Schritt wird vermutlich der schwierigste Teil von diesem Trick sein. Führe deine Katze weiter mit einem Leckerchen oder einem Target schräg zu dem Boden, sodass deine Trickkkatze ihre Pfötchen ausreckt, um dem Target zu folgen. Am besten du belohnst schon jede kleinste Bewegung und Andeutung, damit deine Katze genau weiß, welches Verhalten du von ihr möchtest. Es macht nichts, wenn deine Katze aufsteht oder sich wieder hinsetzt. In diesem Fall solltest du wieder einen neuen Versuch starten und das Training noch kleinschnittiger gliedern. 

Schritt 4:

Wenn sich Ihre Katze schon öfter wie die ägyptische Shpinx hingelegt hat, kannst du das Nasentarget langsam abbauen, indem du es schrittweise in deiner Hand immer dichter am Anfang hältst, bis du es vollkommen weglassen kannst. Schließlich kannst du auch ein verbales und/oder optisches Signal einführen. Als Wortsignal kannst du zum Beispiel „Platz“,  oder „Down“, und als Handsignal kannst du deine flache Hand, die du nah über den Boden hältst, verwenden. 

Tipp: Wir Menschen tendieren oftmals dazu Wörter wie „Platz“ scharf auszusprechen. Beim Tricktraining mit der Katze ist es allerdings bedeutend, dass wir als Trainer und Trainerinnen die verbalen Signale freundlich und freudig aussprechen und auf keinen Fall bestimmend. Denn Katzen achten sehr genau auf unsere Stimmlage, und ein schärferer Ton könnte die Katze erschrecken. Das gemeinsame Training soll und muss Spaß machen! 

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Viel Spaß und nicht vergessen: Always keep it pawsitive.