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Trick: Dreh dich

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 Wie bringe ich meiner Katze „Dreh dich“ bei?

„Trick for treats“- Das kleine Trickprojekt geht weiter mit einem bewegungsfreudigen Trick und zwar dem „Dreh dich“. Dieser Trick macht enorm viel Spaß und ist für junge und alte Katzen geeignet. #thinkpawsitive

Tipp: Bevor du diesen Trick übst, solltest du deine Katze gut aufwärmen! Achte übrigens darauf, dass deine Katze diesen Trick ruhig ausführt, um eventuelle Verspannungen oder Verletzungen vorzubeugen.

Schritt 1:

Nimm dir dein Nasentarget, alternativ auch ein Leckerchen zur Hand und setze dich gegenüber deiner Trickkatze. Vorab solltest du dir überlegen, in welche Richtung sich deine Katze drehen soll, um Verwirrung (deinerseits 🙈) zu vermeiden. Wenn du willst, dass sich deine Katze nach rechts dreht, dann halte dein Target am besten in deiner linken Hand. Im ersten Schritt frischst du nochmal die Übung „Nasentarget“ ein bisschen auf. Beginne schon jetzt das Target auf Kopfhöhe deiner Katze zu halten.

Schritt 2:

Nun hältst du das Target bei einer Rechtsdrehung von dir aus auf der linken Körperseite deiner Mietzekatze. Du solltest jeden Blick und jede Bewegung zum Target hin positiv belohnen. Versuche die Entfernung zwischen Target und deinem kleinen Tiger in kleinen Schritten zu vergrößern, sodass deine Katze aufsteht.
Falls deine Katze viel zu futtermotiviert ist und nach dem Leckerli oder nach dem Target schlägt, beginnst du einfach wortlos von neu. Um das Schlagen nach dem Leckerchen vorzubeugen, kannst du versuchen das Leckerli nicht aus der Hand zu geben, mit welcher du deine Katze führst, sondern aus deiner anderen Hand. Allerdings würde ich eher empfehlen, dass du deiner Katze vorab das Nasentarget* beibringst, da es ein super praktischer Einstiegstrick ist.

Schritt 3:

In diesem Schritt kannst du schon die ersten Ansätze zu einer Drehung versuchen. Am Anfang ist es zu empfehlen, jeden kleinen Ansatz zur Drehung zu belohnen. Das heißt du bestärkst schon wenige Schritte deiner Katze. Nachdem deine Katze schon ein paar Mal erfolgreich zum Beispiel eine kleine Viertel-Drehung gemacht hat, kannst du die Anforderungen erhöhen, indem du eine Halbe-Drehung und später eine ganze Training übst.

Schritt 4:

Als Wortsignal eignet sich zum Beispiel „Twist“, „Turn“, „Spin“, „Drehen“ „Dreh dich“ oder andere Wörter. Als Handsignal kannst du zum Beispiel eine kreisende Bewegung mit deinem Zeigefinger machen. Bevor du allerdings ein Signal einführst, sollte deine Katze diese Übung schon mehrmals in kleinen Trainingseinheiten geübt haben. Zudem kannst du, bei Bedarf das Target langsam ausblenden. Dabei lässt du das Target in deiner Hand verschwinden. Das bedeutet, du hältst es in den jeweiligen Trickeinheiten immer ein kleines Stück weiter vorne am Stab, bis es nicht mehr zu sehen ist, und du das Target komplett weglassen kannst.

Tipp: Der Trick „Drehen“ stärkt die Koordination der Hinterbeine und die Muskeln, daher ist er auch für ältere Katzen geeignet. Wie beim letzten Trick* solltest du deiner Katze genügend Ruhepausen gönnen. Gestalte dein Training abwechslungsreich und übe „ Dreh dich“ maximal fünf Mal in einer Trainingseinheit.

Alexis „Twist“ und „Turn“ – einfach Draufklicken und du siehst Alexis beim Drehen!

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Viel Spaß und nicht vergessen: Always keep it pawsitive.